Fachanwalt

Warum einen Fachanwalt beauftragen ?

 

Die Materie des Baurechts ist nur unvollständig im Gesetz geregelt. Ein Großteil der im Bau- und Architektenrecht anzuwendenden Rechtsgrundsätze wurde ausschließlich durch die Rechtssprechung entwickelt und ist nicht kodifiziert. Bspw. stellt die im überwiegenden Teil der Bauverträge angewendete Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/B) keine gesetzliche Regelung dar, sondern ist als eine besondere Form der Allgemeinen Geschäftsbedingungen zwischen den Vertragsparteien zu vereinbaren.

 

Aufgrund sich ständig ändernder Rechtssprechung bedarf es in Bausachen eines Spezialisten, welcher durch die tägliche Arbeit im Baurecht über alle Änderungen informiert ist und dies bei der Betreuung seiner Mandanten einbringt.

 

 

 

Was ist ein Fachanwalt?

 

Für die Verleihung der Bezeichnung "Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht" muss der Anwalt besondere theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen gegenüber der Rechtsanwaltskammer in folgenden Bereichen nachweisen:

 

 

 

Fachanwalt oder Anwalt?

 

Der Fachanwaltstitel wird verliehen wenn der Rechtsanwalt in den letzten 3 Jahren mindestens 80 Fälle aus dem Bau- und Architektenrecht persönlich und weisungsfrei bearbeitet hat und davon mindestens 40 gerichtliche Verfahren und hiervon wiederum mindestens 6 selbstständige Beweisverfahren geführt wurden. Er muss einen speziellen Fachanwaltslehrgang besuchen und schriftliche Prüfungen ablegen. Mind. einmal pro Jahr muss er Fortbildungsveranstaltungen besuchen und dies der Rechtsanwaltskammer nachweisen.

 

Durch diese Regelung ist sichergestellt, dass der Fachanwalt - im Gegensatz zum "normalen" Anwalt - ständig auf aktuellstem Stand ist um so kompetente und professionelle Hilfe in Bausachen anbieten zu können.

 

 

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